— Wie du die Kraft des Ashtanga-Yoga in deinen Alltag integrierst —

und wieso du jetzt mit dieser energievollen Praxis starten solltest


Eine Praxis für inneren Frieden, Flexibilität und Kraft

Ashtanga Yoga zählt zu den klassischen Yoga-Stilen und ist unumstritten der Härteste. Der Begriff "Ashtanga" kommt aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt so viel wie "acht Glieder". Patanjali, ein indischer Gelehrter schrieb vor ca. 2.500 Jahren das Yogasutra, die Bibel für Yogis. Es beschreibt einen 8-stufigen Weg zur Erleuchtung.

Die dynamische, kraftvolle Ashtanga Technik wurde von dem indischen Yogalehrer Sri K. Pattabhi Jois (1915-2009) in den Westen gebracht. Moderne Abwandlungen dieser uralten Übungspraxis sind Power Yoga oder Vinyasa-Flow. 


Die Magie des Atmens und der Konzentation sind das Herz des Ashtanga Yoga

Die wundervolle Kombination aus der Ujjayi-Atmung und nicht nachlassender Konzentration auf einen bestimmten Punkt, sorgen für den Zugang zu deinem zentralen Nervensystem und nehmen großen Einfluss auf deine Balance, Ruhe und Gelassenheit.

Fast jedes Asana (Körperposition) wird für fünf tiefe Atemzüge gehalten. "Ujjayi" ist eine bestimmte Atemtechnik, bei der du geräuschvoll durch deine Nase atmest. Die Nasenatmung verbessert deine Entspannung. Die Asanas ohne richtige Atmung und ohne vollkommene Konzentration auf deine Bewegungen sind nur Akrobatik. Die physischen Übungen sind zwar schön anzusehen, sollten aber lange nicht dein Endziel darstellen. Ashtanga Yoga soll dir den Zugang zu deinem innersten ermöglichen und dir zu einem ausgeglichenen, gesunden Lebensstil helfen.

The full ashtanga system practiced with devotion, leads to freedom within one's heart.           - K. Patthabi Jois

Einfach drauf los, oder wie?

Jeder Schüler übt in seinem eigenen Tempo vorgegebene, festgelegte Asana-Serien. Es gibt 6 aufeinander aufbauende Serien, die sehr herausfordernd und immer anspruchsvoller & komplexer werden. Sie beinhalten viele Sprünge, Kopfstände und starke Drehungen. Viele Yogis benötigen allein um die erste Abfolge zu beherrschen, ihr Leben lang. Bitte starte nicht einfach mit den Asanas die dir optisch gut gefallen. Nimm dir die Zeit und arbeite dich langsam an deine Ziele heran. Dein Körper wird es dir danken.

Viele Ashtanga-Yogis praktizieren sechs Mal wöchentlich. Der Samstag bleibt frei, damit sich der Körper wieder regenerieren kann. An Voll- und Neumondtagen lassen die Schüler ihre Praxis meist auch ausfallen. Der Vollmond stärkt Prana und macht unkonzentriert, während Neumond eher träge und erdverbunden macht. Beides keine tollen Voraussetzungen für eine Übungseinheit.


Dein Geist wird stark und ruhig, deine Durchblutung verbessert sich und deine Muskulatur wird geschmeidig und definiert.  

Das Ziel dieser Serien ist es, deinen Körper von innen aufzuheizen, um die Entgiftung zu fördern und Energie-Blockaden zu lösen. Wenn du gerne beim Yoga ins Schwitzen kommst, deinen Lebensstil nachhaltig verbessern willst und deine Gedanken endlich beruhigen möchtest, wirst du Ashtanga Yoga lieben.

Falls du nur nach Entspannung, coolen Posen und Meditation suchst, oder dein Bewegungsapparat bereits vorgeschädigt ist, ist dieser Yoga-Stil nicht die richtige Wahl für dich. Gerade am Anfang der Praxis kommt es bei voreifrigen Yogis durch das schnelle Tempo und die vielen Sprüngen immer wieder zu Schmerzen oder Zerrungen.

Idealerweise hast du deine traditionelle Serie im Kopf, damit du dich ganz auf Atmung & Bewegung, Drishti (Konzentrationspunkte) und Bandhas (Energieverschlüsse) fokussieren kannst. Natürlich ist das zu Beginn nicht einfach (dafür gibt es sogenannte Cheat-Sheets), aber umso öfter du übst, umso leichter werden die Asanas zu deiner Routine. Wenn du magst, schicke ich dir gerne per Mail ein kostenloses Übungsblatt zu.


Das klingt jetzt alles etwas hart für dich? Ich kann dich beruhigen.
Du spürst du die wohltuende Wirkung des Ashtanga auch dann, wenn du es nicht schaffst sechs Mal pro Woche zu praktizieren. Schon einmal wöchentlich würde ausreichen. Doch klar ist, umso öfter du übst, umso schneller kommst du zu Resultaten und Fortschritten.  

Falls du dich etwas detaillierter informieren möchtest, empfehle ich dir das Buch "The Power of Ashtanga Yoga" von Kino MacGregor. Auf englisch erklärt sie die Grundlagen der ersten Serie, die Philosophie und gibt Tipps zur Ernährungsweise eines Yogi. 

Die Yogamatte auf dem Bild ist von Manduka. Sie besteht aus 100% umweltfreundlichem Naturkautschuk, ist PVC-frei und hergestellt ohne toxische Weichmacher. Diese Matte hat eine einzigartige Rutschfestigkeit und Griffigkeit und eignet sich besonders gut für schweißtreibende Workouts und dynamische Übungen.