— das dreckige Dutzend & die sauberen 15 —

Environmental Working Group


Die amerikanische EWG testet jedes Jahr unsere Lebensmittel auf Pestizide und ihre Schadstoffbelastung. Aus den Forschungsergebnissen erstellen sie 2 Listen - die "clean fifteen" und das "dirty dozen".  

Das "dirty dozen" (=dreckige Dutzend) - sind Obst und Gemüsesorten, die wir besser in Bio-Qualität einkaufen sollten, weil sie meist voller Chemikalien sind. Diese Nahrungsmittel wachsen ohne Schale und sind den Schadstoffen daher besonders ausgesetzt. Zu der Liste gehören: Äpfel, Erdbeeren, Gurken, Kartoffeln (können bis zu 37 verschiedene Pestizide absorbieren), Kirschtomaten, Nektarinen, Paprikaschoten, Pfirsiche, Spinat (-blätter können bis zu 48 verschiedene Schadstoffe aufnehmen), Staudensellerie, Weintrauben und Zuckerschoten. 

 Die "clean fifteen" (=sauberen 15) - sind Lebensmittel, die wir auch ohne Bio-Qualität unbesorgt verzehren können. Sie enthalten mit geringerer Wahrscheinlichkeit Pestizide, weil sie eine schützende Schale besitzen. Zu den ungefährlichen Obst- und Gemüsesorten zählen: Ananas, Auberginen, Avocados, Blumenkohl, Melonen, Grapefruits, Kiwis, Mais, Mangos, Papayas, Spargel, Süßkartoffeln, TK-Erbsen, Weißkohl und Zwiebeln.

Vielleicht möchtest du dir die Listen als Erinnerung ausdrucken und an deinen Kühlschrank pinnen oder in die Geldtasche legen:


Sogar wenn die "clean fifteen" uns vor hohem Pestizidgehalt schützen, können bei deren Anbau große Mengen an Giftstoffen verwendet werden. Diese verschmutzen unser Grundwasser, schädigen das Ökosystem und fördern die Erosion! 

Jeder, der seinem Körper und der Erde etwas Gutes tun möchte, sollte meiner Meinung nach, wenn möglich Bio-Produkte kaufen. Bio-Lebensmittel schmecken meist besser und liefern zudem einen größeren Anteil an Nähr- und Vitalstoffen! Ja, sie sind teurer, aber welcher Preis ist dir deine Gesundheit wert?