Finger-Yoga

Mudras wecken deine Superkräfte!


Ein Mudra ist eine symbolische, altindische Handstellung, die sich positiv auf deinen Organismus auswirkt, die Selbstheilungskräfte im Körper aktiviert und den Energiefluss begünstigt. Im Buddhismus und Hinduismus sind die Gesten beim Yoga, im Alltag oder im indischen Tanz weit verbreitet. Der Begriff kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Siegel, Stempel oder Zeichen. 

Mudras können immer und überall praktiziert werden und helfen dir, deine Aufmerksamkeit zu zentrieren. Ohne großen Aufwand kann somit jeder die Energien seines Körpers harmonisieren und sein Wohlbefinden steigern. Die Wirkung der Fingerhaltungen ist vielfach bewiesen. Sie können zur Vorbeugung und zur Unterstützung der Heilung verschiedenster Krankheiten und seelischer Probleme eingesetzt werden. Achte beim Üben auf eine entspannte und gerade Körperhaltung. Deine Beine sollten nicht überkreuzt sein und die Fußsohlen stehen fest auf dem Boden. Durch richtiges Atmen kannst du die positive Wirkung verstärken. 

An unseren Händen befinden sich tausende Reflexpunkte, sogenannte Nervenzellen, die bestimmten Organen und Körperteilen zugeteilt sind. Zum Beispiel ist der Daumen für Lebensenergie und den Magen-Darm Bereich zuständig. Der Ringfinger für Sinnlichkeit und Kreativität und der Mittelfinger verringert Wut im Bauch. 

— Hakini Mudra —


Für das Hakini Mudra legst du die Finger der rechten und der linken Hand gespreizt aneinander. Schliesse deine Augen und konzentriere dich auf den Bereich, bei dem sich die Fingerspitzen berühren. Atme durch die Nase tief in deinen Bauch ein- und aus. 

Das Mudra sorgt für eine Steigerung deiner Konzentrationsfähigkeit, fördert dein Selbstbewusstsein und sorgt für ein optimales Zusammenspiel der rechten und linken Gehirnhälfte. 

Diese Fingerhaltung wird gerne "Obama-Mudra" genannt, da Obama sie oft in seinen Reden hält. 

- Chin Mudra - 

Beim Chin Mudra werden Daumen und Zeigefinger aneinander gelegt. Setz dich in einen lockeren Schneidersitz, schliesse deine Augen und konzentriere dich auf deine Finger.

Diese Geste steht für die Selbstverwirklichung und das Bewusstsein, steigert dein Prana (die Lebenskraft) und die Achtsamkeit. Das Mudra schenkt uns inneren Frieden, Ruhe und spirituelles Wachstum. Diese Fingerhaltung gibt dir Gelassenheit und Konzentration.

Gerade durfte ich einen Artikel über Finger-Yoga für asanayoga.de schreiben. Zum Artikel kommst du hier.