— Sag doch mal NEIN —

Bist du ein Meister oder ein Sklave deines Lebens?


Wie oft hast du schon "Ja" gesagt, obwohl du eigentlich nicht wolltest? Eine Bitte abzulehnen fällt dir schwer, du hast Angst etwas zu verpassen oder du willst nicht, dass dir jemand böse ist?

Als JA-Sager lebst du das Leben der Anderen. Deine eigenen Wünsche steckst du permanent zurück, du bist selbstlos und fühlst dich gebraucht.

Pass auf. Genauso schiebst du dich in eine Sackgasse voller Unzufriedenheit, Energielosigkeit und brennst auf Dauer total aus. Plötzlich fehlt dir die Zeit, deine Energiereserven wieder aufzutanken.
HIER erfährst du, warum Zeit für dich so wichtig ist.

Glaub mir, "Ja" zu sagen hat seinen Preis. Stell dir vor, dass du bei jedem "Ja" etwas von deinem Zeitguthaben abbuchst. Ein JA nimmt dir deine kostbare Zeit, ein NEIN schenkt dir Zeit. Das hat gar nichts mit Egoismus oder Lustlosigkeit zu tun, du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben. Das ist purer Selbstschutz. 



Lerne "Nein" zu sagen, 
erst dann werden andere dein "JA" schätzen.



Du bist so gestrickt, immer eher "ja" als "nein" zu sagen. Natürlich möchtest du helfen und so viel Gutes wie möglich tun. Verlasse doch mal deine Komfortzone des ständigen "Ja-sagens". Denke positiv, du kannst das "Nein" lernen und trainieren. 

Ich habe hier drei Tipps für dich, die dich unterstützen aus der Gefälligkeitsfalle auszusteigen:

1.) Du hast die Wahl!

Wenn dich jemand um etwas bittet, dann darfst du IMMER mit "ja" oder "nein" antworten. Erlaube dir zu sagen was du wirklich willst und was nicht. Definiere klare Grenzen und zieh die Notbremse, wenn es dir zu viel wird. Dein Gegenüber (dein Chef, dein Partner, deine beste Freundin) wird deine Entscheidung annehmen. Zu Beginn fühlt sich ein "Nein" vielleicht unangenehm an oder dich plagen Gewissensbisse. Das ist nichts gegen das tolle, befreiende Gefühl, wenn du mehr Zeit für deine Lieblingsbeschäftigung hast. 

2.) Rechtfertige deine Entscheidung nicht!

"Nein" ist ein kompletter Satz und benötigt eigentlich keine Ausrede, Rechtfertigung oder Begründung. Lehne das Angebot höflich ab und lass dich gar nicht erst in eine Diskussion verwickeln. Schau deinem Gegenüber dabei in die Augen und sprich klar und überzeugend.

Das ist unmöglich für dich? Dann antworte mit einem "vielleicht" oder "ich überlege es mir". Es klingt höflicher und gibt dir Zeit, deine Entscheidung zu überdenken, deinen Terminkalender zu prüfen oder dich mit deinem Partner abzusprechen. 

3.) Stelle dich deiner Angst!

Um die vier Buchstaben auszusprechen, brauchst du anfangs etwas Mut. Doch überleg mal. Was ist schlimmer? Deinem Boss ein "Nein" ins Gesicht zu sagen oder später festzustellen, dass du keine Energie mehr hast? Sei ehrlich zu dir, wenn du etwas nicht möchtest, dann sag es deutlich. Mit der Übung steigt dein Selbstvertrauen und du wirst dich auf Dauer besser fühlen. Versprochen! 


Im Buch von Anja Förster "NEIN: Was vier mutige Buchstaben im Leben bewirken können" lernst du viele weitere Tricks, die dir helfen dich durchzusetzen. Um Selbstbestimmt zu leben und deinen eigenen Kopf durchzusetzen, ist es ganz wichtig dein "Nein" zu lernen und dazu zu stehen. 

Überlege dir, was dir wirklich wichtig ist. Überdenke deine Entscheidungen bevor du antwortest und rechtfertige dich nicht dafür. Lass deine Mitmenschen denken was sie möchten, wichtig ist, dass es dir gut geht. Es ist dein Leben und deine Zeit.

Wie geht es dir dabei? Sagst du öfters "Ja" obwohl du "Nein" meinst?
Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!