— Hör auf deinen Körper! —

Tipps für deine Yogapraxis

Das Ziel von Yoga ist nicht dich mit dem Fuß hinter den Ohren zu kratzen, oder auf einer Hand zu balancieren. Das Ziel ist, dich besser zu fühlen. Beweg dich bei jeder Übung so, wie es sich für dich richtig und gut anfühlt. Trete mit dir selbst in Verbindung, vergiss die punktgenauen Anleitungen und fühl dich frei. 

Geh nur so weit in ein Asana (eine Haltung), dass du eine Dehnung spürst ohne dich zu überreizen. Flexibilität beginnt im Kopf. Sobald du deinen Geist entspannst, kann sich auch dein Körper entspannen. Dehnst du allerdings mit Gewalt, spannt sich dein Geist an und deine Muskeln werden sich mit Anspannung wehren. 

Schmerz zeigt dir, dass eine Position (noch) nicht die Richtige für dich ist. Hör bitte unbedingt auf, wenn dir eine Haltung weh tut. Sei dir bewusst, dass der Fluss der Lebenskraft auch dann angeregt wird, wenn du eine Übung nur andeutest.

Wenn dein Körper entspannt und locker ist, kannst du mit weniger Anspannung sehr viel mehr erreichen. Bewege dich mit Leichtigkeit und du fühlst dich leistungsfähig, stark und fantastisch. Vermeide ruckartige Übungen und zwing deinen Körper nicht in etwas hinein.

Als Faustregel gilt: Wenn du keinen tiefen Atemzug mehr nehmen kannst, bist du zu weit gegangen.
Beim Yoga geht es nicht ums Gewinnen oder Verlieren. Konzentriere dich nur auf deine eigene Matte.
DU gehst deinen eigenen Weg. Nur so machst du Fortschritte.