— Wie du mehr Zeit für dich schaffst
und dir ein Leben voller Freiheit kreierst —

Arbeite dich nicht zu Tode, es gibt Besseres zu tun. 


Unsere Leistungsgesellschaft verlangt immer mehr, immer schneller und immer weiter. Der Schnellste gilt als der Beste und wer "keine Zeit hat", gilt als produktiv und geschätzt. Umgeben von dieser Raserei, Stress und Hektik nehmen Krankheiten, Burnout und Belastung zu. Hast du mal daran gedacht, aus diesem Hamsterrad auszusteigen?

Bestimmt kennst du das Gefühl. Du würdest gerne mit einer Freundin einen Kaffee trinken, ins Kino gehen oder endlich wieder mal zu Hause eine Yogaeinheit praktizieren - aber du hast einfach keine Zeit dafür. Dein Haushalt schreit nach aufräumen, die Büroarbeit stapelt sich und deine Familie sehnt sich nach Aufmerksamkeit.

Ich glaube, dass dieses Problem in deinen Gewohnheiten und persönlichen Einstellungen liegt. Wenn du es schaffst diese zu ändern, dann steht dir plötzlich ein bisschen mehr (Frei-)Zeit zur Verfügung. 

— William Penn —

Time is what we want most, but what we use worst."

Mache dir bewusst, womit du deine Zeit verbringst.

Nimm dir deinen Kalender zur Hand und schau dir ganz genau an, wie deine Tage geplant sind. Ein großer Teil deines Zeitguthabens geht vermutlich für schlafen und arbeiten darauf. Was hast du sonst für Termine oder Verpflichtungen? Interessant sind die ganz kleinen Dinge auf deiner To-Do Liste, denn gerade hier liegt der Schlüssel für mehr Zeit.

Überlege dir genau was unumgängliche Pflichten sind und was eigentlich unwichtig wäre. Setze dir Prioritäten, streiche alles unwichtige, kraftraubende und Unnütze aus deinem Kalender und teile dir diese Zeit gleich anders ein. Was ist dir wirklich wichtig und bringt dir den größten Nutzen? Plane diese frei gewordenen Termine für Dinge, die dir guttun und dich glücklich machen ein. 


Muss alles perfekt sein?

Muss deine Wohnung immer so sauber sein, dass man eine Operation auf dem Fußboden durchführen könnte? Muss dein Rasen immer ganz kurz sein damit die Nachbarn nicht über dich reden? Muss dein Wäschekorb immer leer sein? Oder reicht es dir, wenn du fortlaufend ein bisschen erledigst, anstatt dich täglich durch diesen Marathon voller Perfektionismus zu quälen?

Beobachte dich mal selbst. Wen stört es, wenn du dir deine Zeit für Anderes einteilst? Hast du Angst davor, dass deine Familie oder deine Freunde dich verurteilen oder plagt dich dann das schlechte Gewissen? Erledige nicht immer alles sofort, sondern strecke deine Deadlines und überdenke deine Prioritäten. Was bringt es dir, alles gleich zu erledigen? Dass du noch mehr Zeit für mehr Verpflichtungen hast? Arbeite dich nicht zu Tode, du hast Besseres zu tun. Glaub mir, die Wäsche läuft dir nicht davon.  

Wann ist deine produktivste Arbeitszeit?

Ich fühle mich morgens viel motivierter und produktiver als spätabends. In den Morgenstunden schaffe ich viel mehr und bin einfach leistungsfähiger. Bestimmt hast auch du deine "beste Zeit". Vielleicht kannst du dir die Arbeiten so einteilen, dass du sie in diesem Zeitfenster schaffst. Übermüdet oder gar nicht motiviert wirst du nie so produktiv sein. 

Im Buch "Zeitmanagement" von Jörg Knoblauch lernst du, wie du deine 24 Stunden effizient einteilst und stressfrei bewältigst. Mit den vielen Planungshilfen und nützlichen Techniken fällt dir das bestimmt ganz leicht. 

Wie siehst du das Ganze? Nimmst du dir Zeit, für die Dinge die dich glücklich machen oder strampelst du noch wie ein Verrückter deinen Verpflichtungen hinterher?
Hast du noch andere Tipps, die mehr Freizeit schaffen?